Bloddrunk von swansongs (I fear dying is the way to drinking) ================================================================================ Kapitel 1: Blooddrunk --------------------- Blooddrunk They said drinking is a way to die. But I fear, dying is a way to drink. Mit langen, gierigen Zügen trank er aus der Flasche, schluckte den Inhalt, als wäre es Wasser. Daber war der Inhalt der Flasche alles andere als Wasser. Jack Daniels, Finlandia, Jim Beam, Vodka Gorbatschov, Barcadi, Rum oder auch nur Bier – er trank alles, was ihm in die Finger kam. Er schmeckte nicht mehr was er trank – und es störte ihn auch nicht, die Bitterkeit des Alkohols passte perfekt zu seinem Leben, das von der gleichen Bitterkeit gezeichnet war. Er trank um zu vergessen – zu vergessen den Schmerz und das Leid. Innerlich eiskalt und tot – wärmte ihn der harte Stoff. Schließlich war ihm kaum noch was geblieben. I'll break or dance, let you decide. Too much of foreign you bring on by. Do you have something to blame in such short time? You are the one crying. Zerbrochen – das war er mehr als nur ein einziges Mal. Jedem kleinen Glückmoment, war irgendwann ein Absturz gefolgt; zwar ging der meistens auf sein eigenes Konto, doch leichter machte es das trotzdem noch lange nicht. Er hatte geliebt, hatte sich glücklich gefühlt, hatte geglaubt, dass es ewig halten würde. Doch auch das stellte sich als Fehler dar. Er kannte die Gründe, wusste dass auch er einen großten Teil der Schuld trug. Sein Selbstzerstörungstrieb – der Drang sich zu verletzten, sich der eigenen Blutlust hinzugeben, hatte sie von ihm fortgebracht. Sie hatte versucht ihn zurückzuhalten, ihm das Gefühl zu geben, dass er den Schmerz nicht brauchte. Doch er konnte den Schmerz, seinen treuen und langjährigen Gefährten nicht Lebewohl sagen. Sie hatte es letztendlich nicht mehr etragen können zuzusehen, wie er sich verletzte, wie er sich Schmerzen zufügte. Sie konnte einfach nicht mehr und er verstand ihre Gefühle nur zu gut, denn auch er wusste was es hieß nicht mehr zu können. Und erneut war er allein – erneut sich selbst überlassen – erneut war keiner da ihn zurückzuzhalten. Degenerate, throwing the wreck of life. Someone is spilling your own blood. That's very hot, scars already made. Ready for another drink anyone? Er sah sich, er sah seine Narben – es waren nicht gerade wenig auf seinem Körper und dennoch fand er immer wieder freie Stellen, aus denen er sein Blut fließen ließ. Auf eine markabere Art und Weise befreite ihn der Schmerz. Er trank und verletzte sich, ein altes Spiel was er schon In- und Auswendig kannte. Einererseits wollte er nicht mehr, andererseits konnte er auch nicht damit aufhören. Es war für ihn schon zur Sucht geworden, zu einer Droge, von der er nie mehr los kam. Ja, er war bereit für noch einen Drink, ja er war bereit für noch mehr Schmerz. Er war schon seit vielen Jahren dazu bereit… They talk to you but no we don't. We thought maybe you could restore. Day over day, they should get it hard Yes we die, they could never stop. Tag für Tag quälte er sich durch das Leben. Manchmal ging es ihm besser, er war fast euphorisch und glücklich, doch im nächsten Moment sackte auch diese Illusion in sich zusammen. Ja die Illusion von Glücklichkeit war schon etwas wundervolles. Sie gab ihm Kraft die Tage zu überstehen, ließ ihn hoffen irgendwann von ihr erfasst zu werden. BLOODDRUNK Wasted again. They smile or they will fight. BLOODDRUNK You call me insane. You get me Blooddrunk with a razor blade. Die Rasierklinge, welche in den letzten Jahren zu einem seiner besten Freunde herangewachsen war, schenkte ihm die Freude die er brauchte, wenn er sie nicht hatte. Alle hielte ihn für verrückt – zumindest alle die ihn kannten, doch ihm war es egal. Er ließ es zu, dass der Schmerz ihn befreite und dann, dann tat er das wozu er geboren war, spielen… BLOODDRUNK Wasted again. They smile or they will fight. BLOODDRUNK You call me insane. You get me Blooddrunk with a razor blade. Finis Kommis? *kekse dalass* Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)