Einst waren wir doch Freunde? von tinybee (ElenaxSeto... letztes Kapitel ist on~) ================================================================================ Kapitel 17: Zicken, Kellner und Eifersucht! ------------------------------------------- Hey, Sorry für die lange Wartezeit..und viel Spaß beim lesen^^ greez bee Am nächsten Morgen öffnete Elena verschlafen ihre dunklen Augen. Mokuba schien schon wach zu sein, denn die beigen Vorhänge, waren bereits zur Seite gezogen worden. Die Schwarzhaarige setzte sich vorsichtig auf und streckte sich einmal. Ein paar Sonnenstrahlen blendeten sie, und Elena musste sie ihre Augen leicht zukneifen. So sah sie nicht, dass Mokuba nur im Handtuch umwickelt ins Zimmer kam. Die junge Frau war leicht erschrocken. „Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken. Ich wusste nicht, dass du schon wach bist.“, meine Mokuba nur unschuldig. „Schon okay. Es ist gestern spät geworden, deswegen habe ich wohl etwas länger geschlafen.“, Elena drehte sich zu Mokuba und lächelte ihn lieb an. Als sie ihn einmal kurz musterte, verwandelte sich ihr Lächeln in ein schmunzeln. Als der Dunkelhaarige das merkte fragte er nur: “Was?“ „Weißt du eigentlich, dass du deinem Bruder voll ähnlich siehst?“, Elena grinste immer noch blöd. Mokuba zog sich noch schnell sein langärmliges, schwarzes Oberteil drüber und grinste dann aber auch. „Sag mal Elena, woher weißt du, wie mein Bruder oben ohne aussieht?“, wollte Mokuba nun mit einem fragenden, aber dennoch hämischen Gesichtsausdruck wissen. „Ähm, ja, das wüsstest du wohl gerne.“, antwortete die Angesprochene nur knapp. „Schon!“, war alles, was Mokuba erwiderte. „Pech, das geht dich gar nichts an.“ „Klar geht mich das was an. Wenn du die Mutter meiner Nichte oder meines Neffen wirst, dann geht mich das sehr wohl was an.“ „Tja, ich sag es dir aber nicht.“, Elena grinste immer noch. „Na warte.“, Mokuba nahm eines von den großen Kissen vom Bett und schleuderte es Elena entgegen. Die reagierte zu langsam und bekam es mit voller Wucht ins Gesicht. „Hey, das bekommst du zurück.“ Mit einem Schwung stand Elena nun am Bett, und pfefferte Mokuba das Kissen zurück. Es dauerte nicht lange, und eine wilde Kissenschlacht war im Gange. Bei dem aber keiner der beiden als wirklicher Sieger hervorgehen konnte. Nach ein paar Minuten ließen sich die zwei erschöpft und leicht keuchend auf das große Doppelbett nieder. „Ich kann nicht mehr.“, war alles was Elena dazu einfiel. „Ich auch nicht mehr.“, antwortete der Jüngere nur knapp. „Echt Morgensport ist nicht meines.“ „Ich vermeide Sport so gut es geht. Aber leider komme ich in der Schule nicht drum rum.“, meinte Mokuba. „Nur eine frage, wenn du kaum Sport machst, warum siehst du dann so aus?“, Elena zog eine Augenbraue nach oben. „Tja, das Baby, ist mein Geheimnis.“, sagte der Jüngere keck. „Echt schlimm, du wirst deinen Bruder von Tag zu Tag ähnlicher.“ „Tja, wenn das so ist, dann müsstest du dich doch bald in mich verlieben.“ „Hättest du wohl gerne.“ Mokuba musterte Elena einmal von oben bis unten und meinte dann: „Also stören würde es mich nicht.“, Mokuba wurde immer mutiger und frecher. „Sorry Süßer, aber ich stehe nicht auf kleine Jungs. Ich bevorzuge Männer.“, Elena war aber auch nicht auf den Mund gefallen. „Autsch, das tat weh. Du bist ja so fies!“, meinte Mokuba und spielte beleidigt. „Weißt du was?“, Elena krabbelte übers Bett zu Mokuba, drückte ihm einen Kuss auf die Wange, „Ich gehe duschen.“, und schon sammelte sie alles was sie brauchte ein und verschwand im Bad. Mokuba schüttelte nur mit einem Grinsen auf dem Gesicht den Kopf und meinte eher zu sich selbst. „Kein Wunder, dass sie meinen Bruder den Kopf verdreht.“ Eine halbe Stunde später trafen sich alle Fünf unten beim Frühstück. Als sie dann gemeinsam am Tisch saßen, besprachen sie das Tagesprogramm. „Also ich stelle mich nicht noch einmal freiwillig auf ein Snowboard.“, meinte Aya. „Na dann zwinge ich dich halt, soll mir auch recht sein.“, antwortete ihr Freund nur. „Elena, sag deinem Bruder, dass er gemein ist.“, sagte diese nur. „Das muss ich ihm nicht sagen, das weiß er schon.“, meldete sich jetzt auch Elena zu Wort. „Aya, wir gehen heute auf die Piste, nach der Woche kannst du perfekt Snowboarden. Aus und Ende!“, meinte Maxx nur. Aya grinste. „Weißt du was, wenn du so hartnäckig bist, siehst du richtig sexy aus.“, sagte die Blonde und drückte Maxx einen Kuss auf die Wange. „Ok, wenn wir dann geklärt hätten wie unheimlich sexy mein Bruder ist, können wir uns wieder dem Tagesprogramm widmen?“, meldete sich Elena in einem leicht sarkastischen Tonfall. „Also ich würde lieber in die nächste Stadt fahren und mir die mal ansehen.“, mischte sich Mokuba in das Gespräch ein. „Das ist eine gute Idee. Ich komme mit Mokuba mit.“, antwortete Elena auf Mokubas Statement. „Schön, Seto, du kommst eh mit uns?“, Mokuba sah seinen Bruder fragend an. „Hm?“, der Braunhaarige sah nun von seiner Zeitung auf und hatte sichtlich keine Ahnung worum es ging. „Na dann wäre das ja abgemacht. Schön, wir gehen dann um 10 hier los. Bis später Leute, ich muss noch schnell wo hin.“, verabschiedete sich Mokuba von der Gruppe. Seto hatte nicht einmal eine Chance was darauf zu sagen. Und so war das Programm für den heutigen Tag festgelegt. Elena verabschiedete sich dann auch, um sich noch einmal um zu ziehen, da sie nicht das passende für die Stadt anhatte. Nach 10 min auf dem Zimmer, riskierte sie einen Blick in den Spiegel. Wie so oft hatte sie eine blaue Jeans an. Oben trug sie einen schwarzen Pullover mit V-Ausschnitt und drunter ein weißes T-Shirt, damit ihr nicht kalt wurde. Ihr Haare hatte sie hochgesteckt und mit hellen Klammern befestigt. Schlicht, aber dennoch elegant. Zufrieden schnappte sie sich ihre Jacke und machte sich auf den Weg runter in die Eingangshalle. Dort warteten Mokuba und Seto, der jetzt sichtlich auch wusste, was am Programm stand, schon auf sie. „Los Leute, gehen wir, ich habe Lust auf Shopping.“, Elena war voller Elan. „Oh nein, bitte nicht.“, Seto verdrehte die Augen. „Bitte, etwas mehr positive Einstellung. So wird das nie was Kaiba.“, meinte die Schwarzhaarige nur. „Ich meinte nicht das Shoppen, sondern das.“, er zeigte in Richtung Eingang. Elena drehte sich wie in Zeitlupe um, doch bevor sie sehen konnte, was Seto so aus der Ruhe brachte, trällerte ihr eine nur all zu bekannte Stimme entgegen. „Hallo Seto! Huhu, hier bin ich.“ Der Angesprochene war wohl eher genervt als glücklich, dennoch setzte er sich langsam in Bewegung und marschierte in Richtung der jungen Frau, die aufgeregt mit den Händen in der Luft herumfuchtelte. Nach dem Elena einmal ihre Augen verdreht hatte, deutete sie Mokuba an, Seto zu folgen. Ein paar Sekunden später, standen alle drei vor dem Überraschungsgast. „Katori, was machst du denn hier?“, Seto versuchte freundlich zu klingen. „Ich hab mir gedacht, ein paar Tage Urlaub würden mir nicht schaden. Also habe ich einfach einen Flug hier her gebucht. Freust du dich?“, wollte der ungebetene Gast wissen. Seto antwortete aber nicht. „Also ich kenne jemanden, der sich sicher nicht freut, und die Person kommt gerade die Treppen runter.“, meine Mokuba nur keck. Ein blondes, noch gut gelauntes Mädchen kam immer näher. Doch mit jedem Schritt, den sie sich der Gruppe näherte, verfinsterte sich ihr Blick. Als sie dann vor den drei zum Stehen kam, fragte sie nur unfreundlich: „Was machst du denn da? Hast du dich am Weg zur Arbeit verlaufen?“, wie Mokuba schon befürchtet hatte, war Aya alles andere als begeistert. Elena konnte sich ein lachen nicht verkneifen. „Wie redest du mit deiner Vorgesetzten?“, alles gespielte freundliche war aus Katoris Stimme verschwunden. „Oh Entschuldigung, ich meine natürlich. Was mache Sie denn hier? Haben Sie sich auf den Weg zur Arbeit verlaufen?“, meine Aya in einer zuckersüßen Stimme. Katori wollte schon kontern, als Seto dazwischen ging. „Ich muss euch wohl nicht sagen, dass unsere Abmachung auch hier gilt. Kein kindisches Benehmen, oder ihr fliegt raus. Haben wir uns verstanden?“, Seto war wieder mal sehr gereizt. „Klar doch. Aber wer hat ihr überhaupt Urlaub gegeben?“, Aya wollte es wohl nicht wahr haben, dass ihr schön geplanter Urlaub nur von so kurzer Dauer war. „Die Kaiba Corp. ist geschlossen. Seto ist nicht da.“ „Kaiba? Du hast die Firma geschlossen? Du kannst doch nicht einfach für eine Woche die Firma schließen.“, Aya war entsetzt. „Ach, du weißt gar nicht was ich alles kann. Und ja, das habe ich.“, Seto hatte sich wieder beruhigt, „Und ihr entschuldigt mich, ich muss schnell etwas erledigen. Unser Ausflug in die Stadt wird sich um eine paar Minuten verschieben.“ Und schon war Seto verschwunden. Jetzt legte Aya erst richtig los. „Sag mal du aufgedonnertes Huhn. Die Welt ist so verdammt groß und ich bin mir sicher, dass sich irgendwer über deine Anwesenheit freuen würde, zum Beispiel die Haie, die haben dich sicher zum Fressen gerne. Aber hier tut es definitiv keiner. Also warum zum Teufel hat dich dein kaum vorhandener Verstand nach Charmey geführt?“, Aya nahm kein Blatt vor den Mund. „Hör mal zu. Ich kann tun und lassen was ich möchte, und wenn du noch einmal in so einem Tonfall mit mir sprichst, dann setzt es was. Ich bin deine Vorgesetzte und ich verbitte mir das. Nur weil du eifersüchtig bist, dass du Seto nicht mehr für dich hast. Ein blöder Spruch noch und ich stopfe dir dein loses Mundwerk. Haben wir uns verstanden?“, Katori zischte Aya ganz schön an. Bevor diese was sagen konnte, ging Maxx dazwischen. Er war vorhin mit Aya runter gekommen, und hatte sich bis jetzt aus den Gespräch rausgehalten. „Ich habe zwar keine Ahnung wer Sie sind. Aber wenn sie noch einmal meiner Freundin unterstellen, ein loses Mundwerk zu haben, oder dass sie ihren Chef nachlaufen würde, dann bekommen Sie Probleme mit mir. Und eines steht fest, meine Vorgesetzte sind Sie zum Glück nicht. Haben wir und da verstanden?“ Den letzten Satz betone Maxx streng. „Wer bist du überhaupt?“, Katori war etwas zurückgewichen. „Das ist mein Bruder und Ayas Freund.“, Elena wollte weitere Streitigkeiten verhindern. „Nicht noch einer von eurer Sorte.“, Katori verdrehte die Augen. „Hey, ich denke nicht, dass es meinem Bruder gefallen würde, wie Sie über seine Angestellten und Freunde reden. Ich denke Sie sollten sich etwas zurückhalten Frau Nagasawa.“, mischte sich jetzt auch Mokuba in das Gespräch ein. Ohne auf Mokubas Aussage einzugehen meine sie nur: „Ich muss mich um mein Zimmer kümmern.“ Und schon ging sie mit erhobenen Kopf an der Gruppe vorbei Richtung Rezeption. Eine kappe halbe Minute später meinte Aya: „Muss mir das Weib jetzt auch noch meine Ferien vermiesen? Echt, die kann doch bleiben wo der Pfeffer wächst, warum muss sie ausgerechnet hier her kommen.“ „Weil sie scharf auf meinen Bruder ist.“, meinte Mokuba knapp. „Sie kann dir deine Ferien nur vermiesen, wenn du es auch zulässt. Ignoriere die Frau doch einfach.“, meinte Maxx ruhig. „Du hast ja recht.“, Aya drückte ihrem Freund einen Kuss auf dem Mund, „Wir sollten gehen, die Piste wartete.“, und schon zog sie Maxx hinter sich her. Elena grinste. „Die zwei sind voll das süße Paar.“ „Stimmt!“, antwortete Mokuba. „So und wo ist dein Bruder jetzt?“ „Wenn mich nicht alles täuscht die Person da hinten, die gerade samt Katori, auf den Weg hier her ist.“ „Nein Gott, tu mir das nicht an.“ Doch Elena befürchtete zu Recht, das Katori sie heute begleiten würde. Zu viert machten sie sich auf den Weg nach Freiburg, der nächsten größeren Stadt. Katori versuchte Seto in geschäftliche Angelegenheiten zu verwickeln um so möglichst ungestört eine Unterhaltung mit ihm führen zu können. Elena und Mokuba hielten ein paar Meter Abstand. „Glaubt sie etwas, dass wir bei dem Gespräch nicht mitreden können? Echt, die Frau regt mich auf.“, Elenas Laune war auf dem Nullpunkt. „Um ehrlich zu sein, ich verspüre nicht gerade das Bedürfnis da mit zu reden. Ich konnte Katori noch nie leiden.“, antwortete Mokuba. „Willkommen im Club.“ Elena und Mokuba grinsten nur leicht. Nach einer Stunde, setzten sich die vier in ein kleines Café. Als der Kellner kam, um ihnen die Getränkekarte zu geben, reichte er diese Elena zu erst, was Katori sichtlich nervte. Als der Angestellte, dann auch noch lächelte, als Elena dankte sagte, sie selbst aber so gut wie ignorierte, war sie stink sauer. Den beiden Jüngeren am Tisch entging das nicht, und in dem Moment dachten sie wohl beide das selbe. Als der selbe Kellner wieder kam um ihre Bestellung auf zu nehmen, begann Elena ein Gespräch. Zwar auf englisch, da sie kein Deutsch sprach, aber für den Angestellten war das sichtlich kein Problem. Sie fragte, was er ihr empfehlen konnte, und ob es hier in der Nähe ein paar nette Geschäfte geben würde. Sie versuchte, Yves, so hieß der Kellner, so lange es ging in eine Unterhaltung zu verwickeln. Katori war von Minute zu Minute genervter, denn ihr schien der gut gebaute Kellner zu gefallen. Als Yves dann auch noch Elena seine Telefonnummer in die Hand drückte, und Elena sich mit einem Zwinkern bedanke, war es mit Katoris Geduld am Ende. „Sag mal, hast du nichts besseres zu tun, als dich an den erst Besten ran zu machen? Echt, deine billige Art widert mich an.“ „Sie entschuldigen mich Frau Nagasawa, aber ich bin geraden mitten in einer Unterhaltung. Wir können gerne nachher weiter reden.“, und schon widmete sich Elena wieder Yves. Sie versuchte so oft es ging zu lachen, auch wenn es nur gespielt war, reichte es aus, um Katori noch wütender zu machen. Aber, die Abteilungsleiterin wollte das nicht auf sich sitzen lassen. Und so versuchte sie sich in das Gespräch einzumischen. Yves, der Katoris Absichten wohl nicht durchschaut hatte, freute sich sichtlich über die Aufmerksamkeit. Er beantwortete die Fragen der beiden Frauen mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Mokuba beobachtete das ganze nur mit einem Grinser auf dem Gesicht. Seto allerdings, sah das ganze nicht ganz so cool und meinte dann ganz lässig auf Deutsch: „Erstens haben Sie auch noch andere Kunden und zweitens ich warte schon seit einer Ewigkeit auf meine Bestellung, was auch kein Wunder ist, denn Sie haben diese ja noch nicht einmal weiter gereicht.“, Setos finsterer Gesichtsausdruck flößte dem jungen Schweizer wohl Angst ein, denn schon ein paar Sekunden später beendete er das Gespräch und nur 3 Minuten danach, hatte Seto seinen Kaffee. Mit einem leisen Brummen bedankte sich der Braunhaarige und widmete sich einer Zeitung. Elena bedanke sich mit zuckersüßer Stimme. Ihr schien der kleine Wettkampf mit Katori wohl Spaß zu machen. Sie suchte immer wieder Yves Blicke um so ihre Vorgesetzte eifersüchtig zu machen. Aber auch Katori lies nicht locker und zwinkerte Yves immer wieder zu. Erst als sich die vier verabschiedeten, erteilte der Kellner wohl indirekt Elena den Titel der Gewinnern. Als Katori sich verabschiedete. Meinte er nur freundlich: „Au revoir Madame!“, doch als die Jüngere mit einem leisen Au revoir, sich verabschieden wollte, nahm der junge Mann ihre Hand, hauchte einen Kuss darauf und sage: „A bientôt Chérie!“, Elena lief auf der Stelle rot an. Erst als sie das Lokal verlassen hatten, meine Katori. „So ein unreifer Junge.“, und wollte sich Seto widmen. „Aber drinnen schien er ihnen noch ganz gut gefallen zu haben Frau Nagasawa. Wann hat sich ihre Meinung geändert, bevor oder nach dem er sie als knapp verabschiedet hatte, aber Elena signalisiert hatte, dass er sie wieder sehen will?“, Mokuba sah Katori fragend an. „Wenn ich gewollt hätte, dann würde mir der Mann zu Füßen liegen. Allerdings bin ich nicht so billig wie deine kleine Freundin und hau mich an jeden Typen ran.“, die Ältere hat wohl vergessen, dass sie mit Setos Bruder sprach. „Stimmt, den Sie machen sich nur an Typen ran, bei denen Sie so oder so keine Chance haben, wie zum Beispiel meinen Bruder.“, Mokuba war gereizt. „Seto, sag deinem Bruder, er soll nicht so unhöflich mit mir umgehen.“, Katori suchte Hilfe. „Sag es ihm doch selber, er steht vor dir. Und wenn wir den Zickenkrieg beenden könnten, ich will weiter gehen.“, aber bei Seto fand sie diese Hilfe nicht. Der Braunhaarige hatte in der letzten halben Stunde kaum ein Wort gesagt, und seine Laune schien noch schlimmer zu sein, als die vom Rest. Leise, und unauffällig folgten die anderen drei Seto, der während ihrem restlichen Aufenthalt in der Stadt keine Gelegenheit ausließ, um sich aufzuregen. Selbst als sie wieder zurück im Hotel waren, besserte sich seine Laune nicht. Mit einem Brummen verabschiedete er sich von den anderen und verschwand direkt auf sein Zimmer. Auch die anderen begaben sich zurück in ihre Hotelzimmer. Mokuba warf sich gleich aufs Bett. „Was war denn nur mit Seto los. Der hat ja echt schlechte Laune?“, fragte er mit geschlossenen Augen. „Frag mich nicht, dein Bruder war mir schon immer ein Rätsel.“, Elena setzte sich jetzt ebenfalls auf das weiche Bett. „Eines steht fest, Katori hast du es gezeigt. Dieser Yves hatte fast nur Augen für dich.“, der Jüngere grinste. „Hm, vielleicht sollte ich einmal nach Seto sehen?“ „Wow, du wagst dich in die Höhle des Löwen. Viel Spaß. War schön mit dir befreundet zu sein.“ „Mokuba, du bist unmöglich.“, Elena verdrehte die Augen. „Weiß ich doch. Und jetzt geh schon.“, meinte der Jüngere. Elena verließ den Raum, und klopfte vorsichtig ein Zimmer weiter. „Ja?“, kam es nur knapp und unfreundlich von drinnen. „Ich bin es Elena, kann ich kurz rein kommen?“ „Hm, ja!“, gab Seto zur Antwort. Langsam öffnete die Schwarzhaarige die Tür und betrat das Zimmer. „Was willst du?“ „Du warst schon schlecht gelaunt. Ist alles ok?“, versuchte es Elena vorsichtig. „Alles bestens.“, Seto schien nicht auf ein Gespräch aus zu sein. „Ich merke es.“ Elena überlegte. „Ist noch was?“, der Braunhaarige sah jetzt endlich von seinem Laptop auf. „Eigentlich schon. Warum kannst du eigentlich nie die Wahrheit sagen. Du hast doch was.“ „Ich habe rein gar nichts, und jetzt ruf doch Yves an und nerv ihn weiter. Ich muss arbeiten.“, jetzt wurde Setos Stimme lauter. Daher wehte also der Wind, dachte Elena. Seto hatte ihre Aktion heute im Café nicht gepasst. Sie suchte nach einem kleinen weißen Zettel in ihrer Hosentasche. Als sie ihn fand, ging sie auf Seto zu und legte das kleine Stück Papier vor den Braunhaarigen. Der riskierte einen Blick darauf und fragte sich sichtlich was er mit Yves Telefonnummer tun sollte. „Was soll ich damit?“, fragte er leicht verwundert. „Keine Ahnung mach damit was du willst.“, meine Elena nur knapp. „Brauchst du sie denn nicht?“, Seto bereute seine Frage schnell. Elena lächelte anfangs nur, antwortete dann aber doch: „Nein, ich brauche sie nicht, ich habe ja schon deine Telefonnummer, das reicht mir.“, und schon verließ die Jüngere das Zimmer. Als sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, war ihr erste Gedanke. //Habe ich das gerade eben wirklich gesagt?// TBC. Sorry, dass es so lange gedauert hat :( Ich weiß ich bin schlimm..drop.. hoffe trotzdem auf ein Kommi.. lg tinybee Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)